| Christusdorn |
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| Mittwoch, den 28. April 2010 um 09:14 Uhr |
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Der Christusdorn gehört zur Pflanzenfamilie der Wolfsmilchgewächse. Eng verwandt ist er mit dem Weihnachtsstern und eignet sich hervorragend als Zimmerpflanze. Nicht zuletzt wegen der unkomplizierten Pflege.
Die Äste des stark bedornten bis zu 90 cm hohen Strauches werden ca 5-12 mm dick, mit anfangs grün zu schwarz - braun wechselnden Dornen mit einer Länge von 10 bis 15 mm. Die Blätter sind oval und ca 2 bis 7 cm lang. Blütezeit ist von November bis April einzelne Blüten kommen über das gesamte Jahr.
Austretender Milchsaft (lokal reizend) ist besonders giftig für Katzen, Hunde, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, sowie Hamster. Mögliche Symptome der Vergiftung sind Reizungen der Magenschleimhaut und Koliken. Augenkontakt kann zur kurzzeitigen Erblindung führen.
Arten: In seiner Heimat kommt der Christusdorn (Euphorbia milii) nur mit roten Blüten vor. Neuere Euphorbia-Lomi-Hybriden blühen auch in den Farben weiß, rosa, rot und gelb.
Standort:
Sehr heller halbschattiger Platz möglichst an einem Südfenster. Wird der Christusdorn im Sommer ins freie gestellt belohnt er das mit kräftig eingefärbten Blüten.
Im Winter nur noch wenig gießen, gerade soviel das der Wurzelballen nicht austrocknet. Dabei kann der Christusdorn Blätter verlieren. Das ist aber kein Grund zur Besorgnis. Alle Arten benötigen im Winter eine "Trockenruhe". Zuviel Wasser in dieser Zeit kann zum faulen der Wurzel führen. In diesem Fall hilft meist abtrocknen und Umtopfen nicht mehr.
Als Standort ist er aus seiner Heimat Madagaskar einen sonnigen und warmen Platz gewöhnt. Von dort ist er vor etwa 150 Jahren nach Europa eingeführt worden. Mit trockener Heizungsluft gibt es absolut kein Problem. Sollte der Strauch zu groß werden ist ein zurückschneiden im Frühjahr möglich, austretenden Milchsaft entfernt man am besten sofort, denn dieser ist giftig. Handschuhe dabei zu tragen ist empfehlenswert da der Saft Hautreizungen hervorrufen kann.
Die Gelegenheit kann gleich zum Vermehren des Christusdornes verwendet werden. Auch hier ist das Frühjahr bestens geeignet. Als erstes muss der austretende Saft gestoppt werden, am besten die Schnittstelle kurzzeitig in lauwarmes Wasser (30 Grad) tauchen und antrocknen lassen. In einem Sand Erde oder Torfmull Gemisch bilden sich Wurzeln nach etwa 3 Wochen.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. November 2010 um 12:12 Uhr |







Christusdorn


