| Knoblauch |
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| Montag, den 12. Oktober 2009 um 08:18 Uhr |
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Zum Anpflanzen können die einzelnen und gut getrockneten 5-20 Zehen der Knoblauch-Knolle verwendet werden. Es gelten dabei ganz einfache Gesetzmäßigkeiten: große Zehen ergeben große Knollen, kleine eben Kleine.
Diese sollten in Reihen mit einem Abstand von ca. 15 cm und 20 cm Reihenabstand 5-7 cm tief gesteckt werden. Wenn im September bis Oktober gesetzt wird, besteht die Chance auf einen ergiebigeren Ertrag bei der Ernte da der Knoblauch mehr Zeit zur Entwicklung hat. Vorausgesetzt es gibt einen milden Winter. Im Frühjahr bis April ist der Anbau ebenso möglich. Anfangs sollte er oft genügend Wasser bekommen, aber nicht "ersaufen". Die bis zu 20 Brutzwiebeln welche sich am Blütenschaft der Pflanze bilden sind ca. 0,5-1 cm groß. Diese können auch zum Stecken verwendet werden, benötigen aber 2 Jahre um geerntet werden zu können. Oft werden diese noch "einjährigen" Knoblauchknollen als "besondere Knoblauchsorte" angeboten. Die in diesem Stadium noch runden Knollen sehen einigen Blumenzwiebeln zum verwechseln ähnlich. Auch der Geschmack lässt sehr zu wünschen übrig. Erst im folgenden Jahr bildet die Knolle die Zehen aus.
Sobald der obere Teil der Pflanze abstirbt, also eine braun gelbliche Färbung annimmt ist die Erntezeit gekommen. Da die Knollen nach dieser Zeit schnell faulen sollte der Knoblauch jetzt aus der Erde. Vorsichtiges Auflockern des Bodens um die Pflanze herum erleichtert die Ernte. Die Knolle darf dabei nicht beschädigt werden.
Sehr gut versteht sich der Knoblauch in Nachbarschaftlicher Gemeinsamkeit mit Gurken, Himbeeren, Erdbeeren, Lilien, Obstbäume, Möhren, Rosen, Tomaten, Rote Rüben und Tulpen. Als Mischkultur zwischen Erdbeeren oder Rosen angepflanzt hat der Knoblauch eine bakterizide Wirkung. Und angeblich sollen Ihn ja Wühlmäuse überhaupt nicht riechen können.
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